+++ Die Nominierten stehen fest +++

In wenigen Wochen ist es wieder so weit: Bereits zum dritten Mal werden die Klang- und Soundkünstler der Filmmusikbranche über den roten Teppich laufen, der in Halle (Saale) zur Verleihung des DEUTSCHEN FILMMUSIKPREISES 2016 ausgerollt wird. Der Ehrenpreis geht an TV- und Filmkomponist Klaus Doldinger, der an diesem Abend auf der Bühne live zu erleben sein wird. Der Jazz-Saxofonist, Bandleader („Passport“) und Filmkomponist hat Titelmelodien geschrieben, die jeder kennt und die aus deutschen Wohnzimmern nicht mehr wegzudenken sind, u.a. zu „Das Boot“, „Tatort“ oder „Ein Fall für zwei“.

Mittlerweile stehen die Nominierten in den Kategorien Beste Musik im Film, Bester Song im Film und Beste Musik im Kurzfilm und Nachwuchs fest. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt zur Preisverleihung am 28. Oktober. Karten für die glanzvolle Gala, die um 19:30 Uhr im Steintor-Varieté Halle beginnt und von MDR-Moderatorin Ellen Schweda moderiert wird, gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen. In der Kategorie Beste Musik im Film finden sich zwei Produktionen, die in diesem Jahr auch beim Deutschen Filmpreis in Erscheinung getreten sind. Das zeitgeschichtliche Drama „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (Regie: Lars Kraume) mit der Musik von Christoph M. Kaiser und Julian Maas wurde ebenso für den DEUTSCHEN FILMMUSIKPREIS nominiert wie die entrückt-verspielte Filmmusik von Lorenz Dangel für den Spielfilm „Ich und Kaminski“ (Regie: Wolfgang Becker), der mit Daniel Brühl in der Hauptrolle in diesem Jahr fünf Lola-Nominierungen erhielt. Komplettiert werden die Nominierten von Martin Stock und seinem Score zu der TV-Tragikomödie „Sturköpfe“ (Regie: Pia Strietmann) mit Alwara Höfels und Peter Haber in den Hauptrollen.

Der Titelsong zum Kinofilm „Macho Man“ (Regie: Christof Wahl) mit Aylin Tezel und Christian Ulmen stammt aus der Feder von Andrej Melita. Gemeinsam mit Timothy Auld (Text) ist er in der Kategorie Bester Song im Film nominiert. In der gleichen Kategorie wurde Jan Kazda für den Titelsong der schwarzen Independent-Komödie „Black Wedding“ (Regie: Tom Bohn) nominiert. Zur deutschsprachigen Verfilmung des gleichnamigen Jugendromans „Boy 7“ (Regie: Özgür Yildirim) mit David Kross und Emilia Schüle in den Hauptrollen zeichnete Timo Pierre Rositzki für die Filmmusik verantwortlich.

Eine Neuerung gibt es in diesem Jahr. Erstmals wird der Kurzfilm in einer eigenen Kategorie – Beste Musik im Kurzfilm – gewürdigt. Auf einen Preis dürfen die Komponisten Jan Willem de With, Eric Domenech, Michael Edwards und Peter Thomas Gromer hoffen. Nominiert sind sie für ihre musikalische Arbeiten zu den Kurzfilmen „Little Infinity“ (2016), „Alacritas“ (2016), „The Clockmaker’s Dream“ (2015) und „Traces of my Brother“ / „Die Spuren meines Bruders“ (2015).

Für den Nachwuchspreis sind in diesem Jahr nominiert: Richard Albert („The Last Night Inn“), Franziska Henke („Nellys Abenteuer“) und Matija Strnisa („Meteorstraße“, „Die Kraft die bleibt“).

Zur hochkarätig besetzten Fachjury gehören die Filmkomponistin Martina Eisenreich, die bereits mit dem Rolf-Hans Müller Preis („Be My Baby“) ausgezeichnet wurde, Ingo Ludwig Frenzel, der 2015 auf der Berlinale den Preis der European Composer Songwriter Alliance (ECSA) für seinen Soundtrack zu „Der Medicus“ erhielt und Christoph Rinnert, der sich vor allem im Bereich Dokumentarfilm („Unter Brüdern“, „Wem gehört die Welt“) einen Namen gemacht hat. Ergänzt wird das Trio vom vielseitigen Instrumentalisten, Komponisten und Dirigenten der Filmmusiktage Bernd Ruf und Markus Steffen, deren künstlerischer Leiter.

Der Nachwuchspreis des DEUTSCHEN FILMMUSIKPREISES wird präsentiert von ARRI Media GmbH, einem der führenden Postproduktionshäuser, und vom Film- und Medienhaus NFP media rights GmbH & Co. KG. Beide Unternehmen haben ihren Standort auch in Halle (Saale) und engagieren sich für die Förderung des Branchennachwuchses.

 


 

+++ TICKETS +++

Gala-Abend mit Preisverleihung am 28. Oktober 2016 im Steintor-Varieté in Halle (Saale).
Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen und hier!

 


 

+++ Vereinfachung des Kurzfilm-Reglements +++

Das Ende der Einreichfrist für den DEUTSCHEN FILMMUSIKPREIS 2016 rückt näher. Vorab möchten wir noch eine Vereinfachung des Reglements für Kurzfilme bekanntgeben, da deren Veröffentlichung in der Regel andere Wege nimmt als die einer Kino- oder Fernsehproduktion in Spielfilmlänge. So gilt als Veröffentlichung nun auch die erstmalige Aufführung im Rahmen eines Filmfestivals zwischen dem 01.08.2014 und 31.07.2016.
Download Richtlinien und Formular:

Download aktualisierte Richtlinien DFMP 2016 (PDF)

Download Formular Einreichung DFMP 2016 (PDF)

 


+++ verlängerte Einreichfrist bis 7. August 2016 +++

Ab sofort ist die Einreichung von Filmprojekten für die Vergabe des DEUTSCHEN FILMMUSIKPREISES 2016 möglich.
Am Abend des 28. Oktober 2016 werden im Steintor-Varieté Halle (Saale) zum dritten Mal herausragende nationale wie internationale Filmkomponistinnen und Filmkomponisten ausgezeichnet.

Die hochkarätige Jury selektiert die eingereichten Produktionen und nominiert in den Kategorien Beste Musik im Film, Bester Song im Film und Beste Musik im Kurzfilm jeweils drei Werke von KomponistInnen, deren Komposition sich in besonderem Maße von anderen Werken abhebt. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt im Rahmen der Preisverleihung am 28. Oktober in Halle (Saale). Für die Kategorie Nachwuchs werden bis zum Ende der Einreichfrist formlose Vorschläge entgegengenommen. Die Nominierten werden von der Jury und vom Veranstalter, der International Academy of Media and Arts (IAMA), ausgewählt. Der Preisträger/ die Preisträgerin wird ebenfalls am Abend der Verleihung bekanntgegeben. Die PreisträgerInnen der Kategorien Ehrenpreis und International werden von der IAMA vorgeschlagen und ausgewählt.

Neben der Vorstellung der Nominierten und ihrer Arbeiten umspannt ein attraktiver musikalischer Rahmen die Preisgala, für die es in Kürze auch Kaufkarten geben wird.

Einreichfrist ist der 31. Juli 2016.

verlängerte Einreichfrist bis 7. August 2016

 

Download Richtlinien DFMP 2016 (PDF)

Download Formular Einreichung DFMP 2016 (PDF)

 

Impressionen vom DEUTSCHEN FILMMUSIKPREIS 2015:

 


Ehrenpreis 2016

Klaus Doldinger wird Ehrenpreisträger des DEUTSCHEN FILMMUSIKPREISES 2016

Klaus Doldinger, der gerade 80 Jahre alt geworden ist, erhielt ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art: Im Herbst wird ihm der Ehrenpreis des DEUTSCHEN FILMMUSIKPREISES 2016 verliehen. Im Rahmen einer glanzvollen Gala wird der DEUTSCHE FILMMUSIKPREIS am 28. Oktober 2016 im historischen Steintor-Varieté in Halle verliehen. Der weltweit anerkannte Jazz-Saxofonist und Bandleader („Klaus Doldinger Quartett“, „Passport“) hat in seiner über 60 Jahre andauernden Bühnenpräsenz über 3000 Werke geschaffen. Allein mit „Passport“, der wohl bekanntesten deutschen Jazzrock Formation, hat er 35 Alben aufgenommen. Als Filmkomponist schrieb Doldinger Musikstücke, die jeder kennt und die aus Kino und Fernsehen nicht mehr wegzudenken sind. Titelmelodien zu, „Tatort“, oder „Ein Fall für zwei“, die musikalische Untermalung einer Vielzahl von Dokumentationen und nicht zu vergessen, der Soundtrack zu „Das Boot“ oder „Die unendliche Geschichte“ entstammen seiner Feder.

Für Klaus Doldinger ist es eine Rückkehr nach Halle. Bereits 2009 war er Gast bei den Filmmusiktagen Sachsen-Anhalt, die auch in diesem Jahr den Rahmen für den DEUTSCHEN FILMMUSIKPREIS bilden. Der DEUTSCHE FILMMUSIKPREIS wird seit 2014 verliehen. Ehrenpreisträger waren 2014 Martin Böttcher („Winnetou“) und 2015 Bernd Wefelmeyer („Hotel Adlon“).

 

Klaus Doldinger (Foto: Peter Hönnemann)
Klaus Doldinger (Foto: Peter Hönnemann)

 


 

Verleihung des DEUTSCHEN FILMMUSIKPREISES 2015

9. Oktober 2015, Steintor-Varieté, Halle (Saale)

Zum zweiten Mal zeichneten die International Academy of Media and Arts e. V. (IAMA) und die DEFKOM – Deutsche Filmkomponistenunion die besten nationalen Filmmusikkomponisten in den Kategorien Beste Musik im Film, Bester Song im Film, Nachwuchs und Ehrenpreis aus.

Umrahmt wurde die Veranstaltung am 9. Oktober 2015 von einem erstklassigen musikalischen Programm. Mit dabei sind die Newcomer SEA + AIR, die amerikanische Weltklasse-Pianistin Katie Mahan und Akademix – Die Band der Deutschen Filmakademie.

Der hochkarätig besetzten Jury des DEUTSCHEN FILMMUSIKPREISES gehörten die Filmkomponisten Fabian Römer (u.a. „Unsere Mütter, Unsere Väter“, „Tannbach“), Ralf Wengenmayr (u. a. „Wickie und die starken Männer“, „Gespenterjäger“) sowie der Professor für Filmmusik Gerd Baumann („Almanya – Willkommen in Deutschland“, „Wer früher stirbt ist länger tot“) an. Erstmalig in der Jury vertreten war in diesem Jahr die Filmkomponistin Christine Aufderhaar („Die Entdeckung der Currywurst“, div. Tatort-Folgen). Umrahmt wurde das Quartett von Filmmusiktage-Dirigent Prof. Bernd Ruf und deren künstlerischem Leiter Markus Steffen.

© Joachim Blobel: Preisträger Deutscher Filmmusikpreis 2015 - Bernd Wefelmeyer, Loy Wesselburg, Jeff Beal, Olaf Taranczewski, Frank Zerban, Leonard Petersen (vlnr.)
© Joachim Blobel: Preisträger Deutscher Filmmusikpreis 2015 – Bernd Wefelmeyer, Loy Wesselburg, Jeff Beal, Olaf Taranczewski, Frank Zerban, Leonard Petersen (vlnr.)

Die Preisträger des Deutschen Filmmusikpreises 2015 sind:

Kategorie Beste Musik im Film
Olaf Taranczewski / Frank Zerban – DISSONANCE (R: Till Nowak)

Kategorie Bester Song im Film
Loy Wesselburg – Song „Here in the rain“ aus LÜGEN UND ANDERE WAHRHEITEN (R: Vanessa Jopp)

Kategorie Nachwuchspreis
Leonard Petersen

International
Jeff Beal

Ehrenpreisträger
Bernd Wefelmeyer

 

Unterstützt wird der DEUTSCHE FILMMUSIKPREIS von der ARRI Media, einem der führenden Postproduktionshäuser, dem Film- und Medienhaus NFP media rights sowie dem Förderverein Pro Halle e. V. und dem Förderungs- und Hilfsfonds des Deutschen Komponistenverbandes. ARRI und NFP* haben ihren Standort in Halle (Saale) und engagieren sich für die Förderung des Branchennachwuchses. Sie präsentieren auch den DEUTSCHEN FILMMUSIKPREIS in der Kategorie Nachwuchs.

Die Verleihung des DEUTSCHEN FILMMUSIKPREISES findet auch in diesem Jahr parallel zur Woche der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt vom 4. bis 11. Oktober in Halle (Saale) statt.

 

Musikalische Highlights 2015

KATIE MAHAN

Die amerikanische Pianistin Katie Mahan gilt als eines der herausragenden Talente der internationalen Konzertszene. Sie fasziniert ihr Publikum durch ihre bestechende Virtuosität, ihre einzigartige musikalische Persönlichkeit und ihre anmutige, charmante Bühnenpräsenz. Sie ist eine vielseitige Künstlerin, für die Musik eine endlose Leidenschaft ist und fühlt sich in verschiedenen Repertoires zu Hause. Dabei präsentiert sie technisch anspruchsvollste Werke mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit. Sie gilt als Interpretin von höchstem Rang für die Werke George Gershwins, die sie in eigenen virtuosen Soloklavierbearbeitungen in den Konzerthäusern der ganzen Welt spielt, und als technisch brillante Spezialistin für das Piano Repertoire Claude Debussys.

Inspiriert und begeistert nach dem Besuch eines Konzerts der Labèque-Schwestern, die Gershwins „Ein Amerikaner in Paris” aufführten, beschloss sie bereits im Alter von vier Jahren Pianistin zu werden. Ihre Liebe zu Gershwins Musik führt sie weiter zu den Komponisten Ravel und Debussy, beide erklärte Vorbilder Gershwins. Auf ihren Konzertreisen rund um die Welt vergisst sie dabei weder ihre amerikanischen Wurzeln, noch den großen amerikanischen Komponisten, der sie einst inspirierte Pianistin zu werden.

Seit ihrem Orchesterdebüt im Jahre 1999 mit Gershwins Concerto in F mit dem Breckenridge Symphony unter Leitung von Gerhardt Zimmermann konzertiert Katie um die Welt, in den Vereinigten Staaten, Europa, Russland, Japan und im Nahen Osten. Sie spielt mit berühmten Dirigenten wie Jírí Belohlavek, Marin Alsop und berühmten Orchestern wie der Prager Philharmonie, dem Wiener Residenzorchester, dem Vancouver Metropolitan Orchestra und vielen anderen.

Katie Mahan
Katie Mahan

SEA + AIR

Ihre Musik bezeichnen SEΛ + ΛIR als „Ghost Pop“. Eine Mischung aus längst verloren geglaubten mediterranen Melodien und exotischen Instrumenten, die über Generationen weitergegeben wurden und ihre eigenen Geschichten erzählen. Ihr Debütalbum „Evropi“ erscheint am 21. August. Der typische SEΛ + ΛIR Sound – das Cembalo, die krautige Experimentierfreudigkeit der 70er, sowie augenzwinkernde Stadionrockmomente in all ihrer Deutschness – wird bei diesem Album mit sämtlichen griechischen Wassern gewaschen. Beeinflusst von pontischer Musik und Rembetiko, kommen traditionelle griechische Instrumente wie Lyra oder Bouzouki zum Einsatz. Eleni Zafiriadou (Vocals, Harpsichord, Organ Bass Pedal, Drums) und Daniel Benjamin (Vocals, Concerto Guitar, Drums, Cymbals, Bells) experimentieren dabei mit byzantinischem Gesang und der rhythmischen sowie emotionalen Freiheit einer jahrhundertealten Musiktradition.

Mit verspielter Leichtigkeit und emotionaler Schwere samt der Weigerung, es allen recht machen zu wollen, ist dem griechisch-deutschen Ehepaar mit ihrem zweiten Album ein kontinentaleuropäisches Werk abseits jeder Kategorisierung gelungen. Trotz seiner Eigenwilligkeit und dem selbstbewussten Abstand von angloamerikanischen Einflüssen erreicht es den internationalen Pop-Hörer mit eingängigen Nummern wie „Should I Care“ oder „Peace Begins At Home“, die jedes Kind mitsingt, wenn es die Eltern im Radio hören. 2015 erhielten sie den Deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie „Nachwuchs“.

SEA + AIR
SEA + AIR

 

AKADEMIX – DIE BAND DER DEUTSCHEN FILMAKADEMIE

Als „Idee“ existierten sie schon lang. Doch erst zum 10-jährigen Jubiläum der Deutschen Filmakademie im Oktober 2013 wurde es ganz konkret: Eine Band, bestehend nur aus Mitgliedern der Deutschen Filmakademie. Die Premiere bei der Jubiläumsfeier war die Feuertaufe. Die Verleihung des Deutschen Filmpreises – der LOLA – am  9. Mai 2014 die Kür. Danach waren sich die Beteiligten schnell einig: „Wir machen weiter“.

Eine Filmkomponisten-Band braucht das Land! AKADEMIX spielen zum einen ihre eigenen Scores, aber auch Bearbeitungen der Arbeiten von geschätzten Kollegen. Manchmal zum Bild – das ist schließlich ihr Metier – manchmal frei heraus, je nachdem worauf die Komponisten und Musiker Lust verspüren.

Aber warum tun sich die Komponisten den Stress mit einer Band an? Hat man denn mit dem Komponieren nicht genug zu tun? Für sie ist es eine gelungen Abwechslung, denn als Filmkomponist arbeitet man meistens alleine im Studio. Bei größeren Filmprojekten kommt es nicht selten vor, dass man wochenlang alleine vor sich hin arbeitet. Gelegentlich kommt ein Regisseur, ein Redakteur oder ein paar Musiker vorbei. Das war’s. Psychologisch ist diese Band ist auch ein Ausbruch, deshalb: FREIHEIT FÜR FILMKOMPONISTEN!

Ali Askin
Ali Askin

Ali Askin (keyboards, electronics)

Mitglied der Deutschen Filmakademie

 

Ali Askin wurde 1962 in München geboren. Er komponiert, produziert, arrangiert und spielt Musik in verschiedensten Bereichen, Stilen und Formaten. Er schreibt sowohl Kompositionen für den Konzertbetrieb, als auch Musik für Film- und Fernsehproduktionen. Elektronische Musik, Clubtracks und Remixe sind genauso unter seinen Arbeiten und Produktionen zu finden wie Kammermusik, Radiostücke oder Theatermusik. Als Musiker war und ist er in diversen Projekten und Bands tätig.

Weitere Informationen zu Ali Askin

 

Michael Beckmann
Michael Beckmann

 

Michael Beckmann (Guitar)

Mitglied der Deutschen Filmakademie

Michael Beckmann, genannt BECKMANN wurde 1961 in Heggen/Sauerland geboren und arbeitet als Musiker, Musikproduzent und Music Supervisor und nicht zuletzt als Filmkomponist.

1983 studierte er zunächst Publizistik, Musikwissenschaften, und Wirtschaftswissenschaften an der FU Berlin. 1988 und 1989 erreichte er mit der Kultband RAINBIRDS Platin- bzw. Goldstatus. 1988 erhielten RAINBIRDS den Deutschen Schallplattenpreis BEROLINA, den Vorgänger des ECHO. Kurz darauf begann auch die Kompositionsarbeit damals bereits für die Werbewirtschaft. Bald darauf folgten erste Arbeiten fürs Fernsehen (DIE WOCHENSHOW, CHARLOTTE ROCHE TRIFFT…).

Ab 1999 arbeitet Beckmann zunehmend auch für das Kino. „VERGISS AMERIKA, ENGEL+JOE oder später DANCING WITH MIYSELF seien hier stellvertretend erwähnt. Seit 2005 arbeitet er als Musikberater beim Deutschen und Europäischen Filmpreis und wurde ein Jahr später Mitglied der Deutschen Filmakademie. Seit 2008 engagiert er sich als Musical Director beim FIRST STEPS AWARD.
Mit der Musik zu Kinofilmen wie TÜRKSICH FÜR ANFÄNGER (erfolgreichster deutscher Film 2012) oder FACK JU GÖHTE (erfolgreichster deutscher Film 2013) gehört Beckmann zu den erfolgreichsten deutschen Filmkomponisten.

Neben der Kompositionsarbeit schlägt das Herz des Musikers nach wie vor für die Bühne. Als Bassist, Gitarrist und Keyboarder ist Beckmann in unterschiedlichen Formationen aktiv (PLAN B , Familie Suurbier , MR+MRS CLEANS WEDDING ORCHESTRA und natürlich AKADEMIX).

Mehr Informationen zu Michael Beckmann

 

 

Jochen Schmidt-Hambrock_angepasst
Jochen Schmidt-Hambrock (Bass)

Jochen Schmidt-Hambrock (Bass)

Mitglied der Deutschen Filmakademie

 

geb. 1955, Kontrabass-Studium an der Musikhochschule Köln. Bis 1995 Bassist für Jazz und Neue Musik in zahlreichen Ensembles (zuletzt bei Klaus Doldinger’s Gruppe PASSPORT). Komponist von weit über hundert Filmmusiken (u.a. für die Oscar prämierten/nominierten NIRGENDWO IN AFRIKA und JENSEITS DER STILLE).  Filmemacher und International ausgezeichneter Regisseur und Drehbuchautor. 2010 erhielt er für zwei seiner Kurzfilme (ZU VIELE MUSEN  und FRAUEN, JAZZ UND SCHUHE ) auf dem Park City Filmfestival sowohl den Jury Preis in Gold als auch den Audience Award. 2013 arbeitete er zudem Kameramann für die BR-Dokumention IM OLYMP DER KUNST.

Weitere Informationen zu Jochen Schmidt-Hambrock

 

Helmut Zerlett
Helmut Zerlett

 

 

Helmut Zerlett (Piano, Keyboard)

Mitglied der Deutschen Filmakademie

 

Helmut Zerlett, Jahrgang 1957, lebt und arbeitet in Köln. Er hatte mit „Masimbabele“ 1981 den ersten Ethno-Dance Chart Erfolg, lernte mit Größen wie Irmin Schmidt, Holger Czukay und David Sylvian, produzierte in London und New York diverse Künstler und spielte 20 Jahre bei Westernhagen live und im Studio. Besonders bekannt ist er als Musical-Director der Late-Nite-Shows von Harald Schmidt. Zerlett ist im Leitungsgremium der DEFKOM und komponiert seit 1983 Musik für TV und Kino: RENNSCHWEIN RUDI RÜSSEL, MARIA AN CALLAS, NEUES VOM WIXXER, KEIN BUND FÜRS LEBEN, JERRY COTTON, DAS HAUS DER KROKODILE, DIE VAMPIRSCHWESTERN, SYSTEMFEHLER/WENN INGE TANZT u.v.m. 2013 folgen KiRaKa-Familienkonzerte (KinderRadioKanal) mit Texten von Janosch und dem WDR-Rundfunkorchester. Derzeit komponiert er für den Kinofilm VAMPIRSCHWESTERN 3.

Weitere Informationen zu Helmut Zerlett

Christoph Zirngibl
Christoph Zirngibl

Christoph Zirngibl (Drums)

Mitglied der Deutschen Filmakademie

 

Christoph Zirngibl ist ein mehrfach ausgezeichneter deutscher Filmkomponist. Sein Talent wurde schon während seines Studiums der Filmmusik (2003 – 2007) bei Professor Enjott Schneider und Andreas Weidinger an der Hochschule für Musik und Theater München entdeckt, sodass er fortan die Musik für zahlreiche Fernseh- und Kinoproduktionen schrieb. Er besuchte Masterclasses in Los Angeles und Spanien bei Filmmusikgrößen wie Michael Giacchino, Patrick Doyle und Steven Scott Smalley. Inzwischen hat er mehr als 50 Filmmusiken komponiert, darunter die Scores für Kinoerfolge wie „Neues vom Wixxer“, „Vorstadtkrokodile 3″ oder für die mit dem Emmy preisgekrönte amerikanische TV-Dokumentation IOWA’S WORLD WARR II STORIES. Zu seinen aktuellen Projekten zählen der ZDF-Psycho-Thriller NEBEN DER SPUR: ADRENALIN, der auf dem diesjährigen Münchener Filmfest seine Premiere feierte, das ZDF-Drama „WENN ES AM SCHÖNSTEN IST unter der Regie des Grimme-Preisträgers Johannes Fabrick sowie die Kinokomödie MÄNNERHORT mit Elias M’Barek, Christoph Maria Herbst und Detlev Buck (Kinostart: 02. Oktober 2014).

Weitere Informationen zu Christoph Zirngibl

 

Location

Steintor Varieté
Steintor Varieté – Ältestes Varieté Theater Deutschlands

Historisches zum Steintor-Varieté

Eröffnet im Mai 1868 als Reitbahn des Pferdehändlers Lözius, wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts „zirzensische Attraktionen“ angeboten. Nach der Funktion als Interimstheater zwischen 1884/1886 nahm es schließlich das „Walhalla-Varieté“ auf. Auf dem Programm standen damals „Spezialitäten- und Nummern-Programme“, also traditionelles Varieté. Nach der Jahrhundertwende wurde der Spielpan um Operetteninszenierungen erweitert. Nach dem 1. Weltkrieg wurde aus der traditionsreichen Varieté-Bühne ein ständiges Operettentheater. In den 20er Jahren wurde das „Walhalla- Theater“ zum Kino und zur Ringkampf-Arena umfunktioniert. Erst 1925 wurden wieder echte Varieté- Darbietungen aufgeführt. Neben Gastspielen berühmter Humoristen und Revuen aller Schattierungen erklang im „Walhalla“ nun auch Jazz auf der Bühne, der damals seinen Siegeszug begann. In den 1930-er Jahren gastierten u.a. im „Walhalla“ Künstler wie Otto Reuter, Charlie Rivels, Grock und Enrico Rastelli u.v.m.
Nach kurzer Schließung in den Jahren des 2. Weltkrieges wurden im „Steintor- Varieté“, wie es jetzt hieß, wieder Revue- und Varieté- Programme gezeigt. Mit dem Anstieg der Zuschauerzahlen, wuchs auch der Ansporn des Hauses, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.

Das Steintor-Varieté war und ist eine der traditionsreichsten Revue- und Varieté-Bühnen Deutschlands. In den letzten Jahren wurde die ursprüngliche architektonische Gestaltung des Innenraumes, die Stuckverkleidung des Bühnenproszeniums, von 1889 weitgehend wiederhergestellt. Seit 2001 finden zunehmend auch Bankette, Stehkonzerte, Tanzveranstaltungen oder sogar Boxkämpfe statt. Den Betreibern des Steintor-Varietés ist es gelungen, dieses Kleinod fest in den Tourneeplänen von Künstlern, wie Jürgen von der Lippe, Max Raabe, Volker Pispers, Chris Barber, John Mayall, Kurt Krämer, Ralf Schmitz, Wise Gyus, Rainald Grebe, Oliver Kalkofe, Frank Schöbel, Art Garfunkel, Mary, Bill Wyman u.v.m. zu verankern. Der Besuchermagnet ist traditionell die von Kindern gestaltete jährliche Weihnachtsrevue „Herr Fuchs und …“. Mit diesem Programm locken die Betreiber des Steintor-Varietés jährliche rund 30.000 Besucher an. Mit seinen über 1000 Plätzen zählt das Steintor-Varieté zu einer der ältesten und attraktivsten Spielstätten Deutschlands.

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