Jury 2017

Christine Aufderhaar

Christine Aufderhaar

Christine Aufderhaar schloss nach einem klassischen Klavierstudium an der Hochschule für Musik in Lugano am Berklee College of Music in Boston das Doppelstudium klassische Komposition und Komposition für Filmmusik mit Auszeichnung ab und lebte anschließend in Los Angeles, wo sie unter anderem mit den Komponisten Alf Clausen (The Simpsons), Jay Chattaway (Star Trek) and Steve Bramson (J.A.G.) arbeitete.

Für ihre Arbeit wurde sie u.a. mit dem Richard Levy Award, mehreren Stipendien und Kulturpreisen in der Schweiz und den USA ausgezeichnet. Im Jahre 2007 wählten die Mitglieder der „Federation of Film & Audiovisual Composers of Europe“ Christine Aufderhaar als „European Composer 2008 for Switzerland“ aus, 2013 wurde sie für den Deutschen Musikautorenpreis nominiert. Ihre Konzertmusik wird international aufgeführt und ihre letzte Bühnenmusik schrieb sie für die Theaterproduktion Mutterland, die im Frühjahr 2015 im Wiener Kosmos Theater ihre Uraufführung erlebte. Seit 2002 lebt und arbeitet Christine Aufderhaar in Berlin. Von 2004-2007 lehrte sie im Rahmen einer Qualifikationsstelle an der Hochschule für Film und Fernsehen in Babelsberg Komposition für Filmmusik. Seit 2007 ist sie ausschließlich als Komponistin tätig.

Christine Aufderhaar ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und der Akademie der Deutschen Musikautoren, außerdem ist sie im Leitungsgremium der DEFKOM (Deutsche Fimkomponistenunion).

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Ingo Ludwig Frenzel
Ingo Ludwig Frenzel

Ingo Ludwig Frenzel

Ingo Ludwig Frenzel studierte an der Hochschule der Künste Berlin und der Hochschule für Musik Hans Eisler Berlin mit den Studienschwerpunkten Komposition, Klavier und Dirigieren. Er komponiert Musik für Serien, TV- und Spielfilme, darunter Produktionen wie „Goethe!“ (2011), „Lollipop Monster“ (2011) und zuletzt „Der Medicus“.

Für seinen Soundtrack zu „Lollipop Monster“ erhielt Frenzel 2011 den Preis der deutschen Filmkritik. Im Rahmen der Berlinale 2015 wurde Frenzel der Preis der European Composer Songwriter Alliance (ECSA) in der Kategorie Best Orchestral Score für die Musik zum Film „Der Medicus“ verliehen.

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Georg Maas

Georg Maas

Prof. Dr. Georg Maas unterstützt als wissenschaftlicher Beirat von Beginn an die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt. Seit 1995 ist Maas Professor für Musikpädagogik am Institut für Musik und seit 2014 Dekan der Philosophischen Fakultät II mit dem Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Film und Musik, empirische Unterrichtsforschung, Didaktik der Pop-/Rockmusik sowie des Musiktheaters, zu denen er zahlreiche nachhaltig bedeutsame Beiträge verfasste. Als gefragter Referent ist er im ganzen Bundesgebiet unterwegs. Musikalisch aktiv ist er selbst vor allem als Konzertmeister des Orchesters der Medizinischen Fakultät. Als ausgewiesener Experte für Filmmusik ergänzt er die Jury 2017.

 

Markus Steffen

Markus Steffen

Markus Steffen ist gelernter Verlagsbuchhändler und seit 1989 in der Musikindustrie tätig. Nach Aufgaben bei Teldec/eastwest records und Sony Classical International war er von 1995 bis 2001 Marketingdirektor für Klassik und Jazz bei Warner Music Germany. Seit 2002 ist Steffen geschäftsführender Gesellschafter der musicas.de GmbH in Hamburg, die mit individueller Beratung Künstlern, aber auch den verschiedenen Zweigen der Medienindustrie Servicedienste für den Kreativ-, Marketing- und Vertriebsbereich anbietet. In diesem Rahmen entwickelt er auch Konzepte im Bereich Musik, Buch und Hörbuch und produziert für den Buchverlags- und Filmproduktionsbereich.

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Ralf Wienrich

Ralf Wienrich

Ralf Wienrich wurde 1967 in Dresden geboren und lebt seit 2007 in Leipzig. Er studierte 1989 Komposition und Klavier an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und 1994 Filmmusik an der Filmakademie Baden-Württemberg. Zwischen 1998 und 2002 lebte und arbeitete er immer wieder in Los Angeles, nicht zuletzl aus Affinität zur für Hollywood typischen Filmmusikästhetik. Dies kommt besonders in seinen Arbeiten zu Detlev Bucks „Liebe deine Nächste!“, der irischen Produktion „Love & Rage“ sowie dem von Volker Engel produzierten Abenteuerfilm „Coronado“ zum Ausdruck.

Für das deutsche Fernsehen arbeitete er mit namhaften Regisseuren (u.a. Kai Wessel, Christian v. Castelberg, Matti Geschonneck, Rainer Kaufmann, Roland Suso Richter, Dror Zahavi) hauptsächlich in den Genres Drama und Krimi. Er vertonte mehrere Folgen der bei Publikum und Kritik beliebten Reihen „Bella Block“ und „Spreewaldkrimi“, für die er zweimal für den Deutschen Fernsehpreis nominiert wurde. 2015 folgte die Nominierung für den Deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie „Komposition Audiovisuelle Medien“. Ralf Wienrich ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.