Jury 2016

Martina Eisenreich
Martina Eisenreich (Foto: Yakup Zeyrek)

Martina Eisenreich

Martina Eisenreich wird früh an der Münchener Musikhochschule als Jungstudentin der Komposition aufgenommen, absolviert dort und an der Filmakademie Baden-Württemberg auch die Fächer Filmmusik & Sounddesign. Zeitgleich startet ihr erster Kinofilm „Reine Geschmack-sache“. Zwei Filme, zu denen Martina Eisenreich die Musik komponierte, werden nominiert für den Honorary Foreign Film Award der Academy Of Motion Picture, Arts and Sciences. „Nimmermeer“ gewinnt den internationalen Studenten-Oscar, „Milan“ schafft es ein Jahr später auf die Shortlist für den Kurzfilm-Oscar. In europaweiter Konzerttätigkeit tourt sie mit eigenen Ensembles, unterrichtet Filmmusik an der HFF München und erhält u.a. den Kulturpreis ihres Heimatlandkreises Erding. 2014 werden ihre Arbeiten mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik („November 1918“) und dem Rolf-Hans Müller Preis („Be My Baby“), eine der wichtigsten und höchstdotierten deutschen Auszeichnungen für Filmmusik, ausgezeichnet. 2016 wird sie in Los Angeles von David Newman und Angel Velez in deren Film Conducting Klasse aufgenommen und arbeitet aktuell an europäischen und amerikanischen Filmproduktionen.

weitere Informationen über Martina Eisenreich

 

 

Ingo Ludwig Frenzel
Ingo Ludwig Frenzel

Ingo Ludwig Frenzel

Ingo Ludwig Frenzel studierte an der Hochschule der Künste Berlin und der Hochschule für Musik Hans Eisler Berlin mit den Studienschwerpunkten Komposition, Klavier und Dirigieren. Er komponiert Musik für Serien, TV- und Spielfilme, darunter Produktionen wie „Goethe!“ (2011), „Lollipop Monster“ (2011) und zuletzt „Der Medicus“.

Für seinen Soundtrack zu „Lollipop Monster“ erhielt Frenzel 2011 den Preis der deutschen Filmkritik. Im Rahmen der Berlinale 2015 wurde Frenzel der Preis der European Composer Songwriter Alliance (ECSA) in der Kategorie Best Orchestral Score für die Musik zum Film „Der Medicus“ verliehen.

weitere Informationen zu Ingo Ludwig Frenzel

 

 

Christoph Rinnert
Christoph Rinnert

Christoph Rinnert

Christoph Rinnert verbrachte seine Kindheit und Jugend in der Türkei. Er studierte  Islamwissenschaften und vergleichende Musikwissenschaften an der FU Berlin. Nach vielen Bandprojekten und Tourneen begann er erfolgreich seine Arbeit als Studiomusiker, Produzent und als Komponist im Rahmen von Auftragskompositionen für Filme im Bereich Dokumentation und Fiction für Kino / TV. Dabei entstanden im Bereich Documentary – und Contemporary Score u.a. die Musiken zu Kinofilmen wie „Georg Baselitz“ (2013) und „Unter Brüdern“ ( 2013 ). Die Nähe zur türkischen Kultur ist prägend für viele Filmmusiken u.a. in „Salz im Mokka“ (2009) und „Aylin“ (2009).

Bernd Ruf (Foto: Lutz Winkler)

Bernd Ruf

Bernd Ruf zählt derzeit zu den kreativsten Musikerpersönlichkeiten im Bereich Classical Crossover. Er entwickelte die Crossover Symphonies, spezielle Orchesterprogramme mit afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Musikern, mit Jazz- und Rockmusikern. So arbeitete er u.a. mit Jon Lord (Deep Purple), Roger Hodgson (Supertramp), Ian Anderson (Jethro Tull), Bobby Kimball (Toto), Randy Brecker, Joe Lovano, dem mongolischen Ensemble „Börte“ und dem afrikanischen Musiker Patrick Bebey. Mit der Staatskapelle Halle arbeitet Bernd Ruf seit vielen Jahren für besondere Konzert-Projekte und Film- und Game-Soundtrackproduktionen zusammen. Des Weiteren konzipiert und dirigiert er die jährlich stattfindende Open Air Großveranstaltung „Bridges to Classics“ bei den Händel-Festspielen in Halle und natürlich auch das Galakonzert bei den Filmmusiktagen Sachsen-Anhalt.

weitere Informationen zu Bernd Ruf

Markus Steffen

Markus Steffen

Markus Steffen ist gelernter Verlagsbuchhändler und seit 1989 in der Musikindustrie tätig. Nach Aufgaben bei Teldec/eastwest records und Sony Classical International war er von 1995 bis 2001 Marketingdirektor für Klassik und Jazz bei Warner Music Germany. Seit 2002 ist Steffen geschäftsführender Gesellschafter der musicas.de GmbH in Hamburg, die mit individueller Beratung Künstlern, aber auch den verschiedenen Zweigen der Medienindustrie Servicedienste für den Kreativ-, Marketing- und Vertriebsbereich anbietet. In diesem Rahmen entwickelt er auch Konzepte im Bereich Musik, Buch und Hörbuch und produziert für den Buchverlags- und Filmproduktionsbereich.

weitere Informationen zu Markus Steffen